V. Glassymposium 1997

symposium1997 003 — V. Glassymposium 1997

Das V. Internationale Glassymposium fand vom 23. bis 27. Juli 1997 statt – im Umfeld der 400-Jahr-Feier Lauschas und als erstes Symposium unter der Organisation des Förderkreises. Der Vorstand hatte am 4. November 1996 beschlossen, die Reihe neu aufzunehmen und international auszurichten.

Arbeitsort war die Farbglashütte Lauscha; das Museum für Glaskunst diente als Anlaufstelle für Ausstellung, Katalog und Werklogistik. Das Treffen war als internationales Ofenglas-Symposium angelegt: eingeladene Kunstschaffende arbeiteten vor Ort, präsentierten Ergebnisse und überließen Werke dem Museum – ein Mechanismus, der die Symposien direkt in die Sammlung hineinwirken ließ.

Zu den teilnehmenden lokalen Künstlerinnen und Künstlern wie Hartmut Bechmann, Susanne und Ulrich Precht und Michael Drews kamen nationale Größen wie Helmut W. Hundstorfer und Korbinian Stöckle. Auch internationale Kunstschaffende wie Eva Vlasakova, Marvin Lipofsky, Raymond, Van Lith und Petr Novotný bereicherten Workshops und Ausstellung.

Damit markiert 1997 den Übergang des Förderkreises vom Unterstützer zum eigenständigen Kulturveranstalter – und den Neubeginn der Lauschaer Symposiumsreihe nach 1989.

Foto: Lutz Naumann
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