Artists in Residence: Künstlerische Gäste in Lauscha

Seit mehreren Jahren lädt das Kulturkollektiv Goetheschule Kunstschaffende zu Arbeitsaufenthalten nach Lauscha ein. Die Residenz verbindet internationale Bewerbungen mit dem historischen Ort der Goetheschule – und ergänzt die Tradition der Glassymposien um ein zeitgenössisches Gastformat.

2019 berichtete Toni Köhler-Terz über fünf Jahre Kulturkollektiv: Bis dahin seien 35 Bewerbungen eingegangen und sieben Gäste in Lauscha gewesen. Die Residenz wurde durch die Kulturstiftung des Freistaates Thüringen finanziert. Der Förderkreis des Museums für Glaskunst Lauscha e.V. unterstützte das Programm mit Arbeitsstipendien und ist seither eng mit dem Netzwerk verbunden.

2024 wirkten Susanne Precht, Henry Knye und Sven Hauschke in der Jury des Artist-in-Residence-Programms mit. Damit bleibt der Förderkreis nicht nur Förderer, sondern fachlicher Partner: Auswahl, Vermittlung und Ortsbindung gehören zusammen.

Artists in Residence zeigen, dass Lauscha weiterhin ein Ort des Austauschs ist – zwischen lokaler Glaskultur, internationalen Gästen und einem Vereinsnetz, das Museum, Schule und Stadt verbindet.