Museumsbeirat: Beratung für Sammlung und Zukunft

Für das Museum für Glaskunst Lauscha war fachliche Begleitung von außen kein neues Thema. Rückblickende Unterlagen nennen bereits nach 1953 einen Museumsbeirat, der die Museumsarbeit unterstützte.

2006 griff der Förderkreis diese Idee erneut auf. Uwe Claassen regte gegenüber dem damaligen Bürgermeister Norbert Zitzmann einen Museumsbeirat an. Ein Konzept von 2007 formulierte Aufgaben und mögliche Zusammensetzung: langfristige Zukunftsplanung, Beratung zu Sammlungsschwerpunkten und Ausstellungen, Ermittlung von Forschungsbedarf sowie die Verbindung von Förderkreis, Kunstgeschichte, Museumspolitik, Kommune und lokaler Sachkunde.

Vorgesehen war ein Gremium, in dem unter anderem die Stadt, der Förderkreis und fachliche Expertise vertreten sein sollten. 2008 berichtete der Verein, dass der zugrunde liegende Beschlussvorschlag vom Stadtrat bestätigt worden sei.

In späteren Jahren blieb der Beirat als Anspruch präsent: Bei der Standortverlagerung 2013 forderten Mitglieder eine aktivere Beteiligung von Verein und Beirat.

Der Museumsbeirat steht so für eine wiederkehrende Form der Mitverantwortung: Das Museum soll nicht allein verwaltet, sondern fachlich und bürgerschaftlich begleitet werden – in Sammlung, Ausstellung, Forschung und Zukunftsplanung.